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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 13.07.2010, 09:15 
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Yo, schrob ich ja etwas weiter oben drüber. :D
Mich wundert dabei, dass es keine konstruktionsbedingten Stellwerksausfälle in den letzten Hitzetagen gab, dass sich keine Weichen verbogen haben oder ähnliches. Aber kann ja noch werden.
Außerdem soll ein älterer BVG-Bus wieder Feuer gefangen haben. Das wird auch langsam zur Gewohnheit, aber es war dieses Mal eine andere Baureihe als sonst. Na wie schön. :roll:

Nachtrag:
BZ Berlin / Stellwerk-Schaden: Züge umgeleitet >>click<< Es geht dabei zwar um Fernzüge, das Stellwerk aber befindet sich wohl in Berlin-Spandau.
:1zhelp:

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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 13.07.2010, 12:59 
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vllt sollte man den solidaritätszuschlag abschaffen und stattdessen berlin ein paar hilfsfonds zukommen lassen :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 13.07.2010, 13:10 
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Damit würde nur das Einkommen der Vorstände diverser Unternehmen angehoben, mehr würde da nicht passieren.

Die Berliner Feuerwehr fährt inzwischen mit Tankfahrzeugen an einigen Straßen entlang und kippt Wasser an die jungen Straßenbäume, welche noch keine tiefen Wurzeln haben. Anderenfalls wäre zum Ende des Sommers ein erheblicher Teil dieser Bäume eingegangen, und diese zu ersetzen würde ein Vielfaches der Bewässerung kosten.
Zum Teil werden solche Bäume ja auch noch von Anwohner gewässert, da aber bei vielen Wohnblöcken die Außenwasserhähne aus Kostengründen im Laufe der Jahre abgebaut wurden wird das natürlich schwieriger, denn wenn man jedes Mal die vollen Eimer aus der Wohnung nach draußen wuchten muss wird das bissel anstrengend. Außerdem gibt es Zeitgenossen, welche sich über den Wasserverbrauch der Gartenpflege aufregen. Bei Muttern muss es solche geben, denen der eine Euro pro Mieter im Jahr (wenn es überhaupt so viel ist) für grüne gepflegte Beete einfach zu viel ist. Sollen doch die, welche die Beete pflegen, auf eigene Kosten eine Wasseruhr einbauen lassen und das Wasser selber bezahlen. Klasse Idee. Alternativ könnte ja die Gartenfirma die Beete mit bewirtschaften, wenn sie z.B. den Rasen mähen (also da kommt so ne große Maschine, feuert mit geschätzt 30 km/h über den trocknen Rasen, wirbelt dabei mächtig Staub auf und ist nach 15 Minuten wieder weg).

Ein Witzbold hat übrigens einen Brunnen mit gelber Lebensmittelfarbe >>click<< aufgepeppt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 13.07.2010, 15:58 
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Wenn irgendwem meine Antworten missfallen, berufe ich mich auf § 20 StGB


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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 13.07.2010, 16:48 
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Kannste ja ne LKW-Ladung Vanilleeis rein kippen :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 13.07.2010, 17:26 
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un dann stellste fest: "kein trinkwasser!" :rofl3:

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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 13.07.2010, 17:27 
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Na das sowieso, wenn die mit ihren Füßen drin rum latschen
Kann man ja Gammel-Vanille-Eis nehmen (ich denke, eine Menge von den Eisständen mit "selbst produzierten Eis" dürften unter diese Kategorie fallen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 26.07.2010, 15:24 
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Wenn in Berlin zur Zeit irgend etwas "großartiges" gebaut wird, dann kann man mit ziemlicher Sicherheit davon ausgehen, dass es:
- viel teurer wird als geplant
- viel länger dauert als geplant
- nach kurzer Zeit wieder kaputt ist
Neuestes Beispiel ist die U-Bahnlinie 55, das ist die "Kanzler-U-Bahn", welche vom Reichstag zum Brandenburger Tor fährt und irgendwann bis zum Alexanderplatz weiter gebaut und damit an die Linie nach Hönow angeschlossen werden soll.
BZ Berlin hat geschrieben:
Bereits ein Jahr nach der Eröffnung ist das Dach des neuen U-Bahnhofs Brandenburger Tor beschädigt. ...
Zuletzt hatte das Unternehmen Baumängel als Grund für Lecks in den Wänden der U55 genannt.

Quelle und mehr: BZ Berlin
Man kann also auf den Neubau des Schlosses warten (es soll nun trotz leerer Kassen schnellst möglich mit dem Bau begonnen werden, dafür spart man bei den bekannten Ausgabenbereichen). Während mittelalterliche Schlösser nach etlichen Jahrzehnten oder einigen Jahrhunderten restauriert und saniert werden mussten werden sich entsprechende Arbeiten beim neuen Stadtschloss sicherlich nahezu ohne Zeitverzug an den Neubau anschließen.
:asdf:

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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 26.07.2010, 15:46 
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wenn ich ehrlich bin, finde ich die grüne wiese, wo das schloss hin soll, eigtl ganz hübsch so inmitten des grau's der stadt. fand ich letztes jahr richtig erfrischend auch mal grün zu sehen :nick:
glaub nicht wirklich dran, dass ich es noch erlebe, dass das schloss wieder steht.


war die kanzlerubahn nicht auch die, wo es ewig probleme mit dem grundwasser gab/gibt? :?

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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 26.07.2010, 17:28 
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Man hatte ja auch überlegt, da sowas wie einen Minihafen und Grünzeugs zu machen, aber es muss unbedingt das mittelalterliche Schloss als Kopie dahin gedonnert werden. Potsdam baut ja auch sein damaliges Schloss neu. Mal sehen, vielleicht haben wir in Kürze auch die Monarchie wieder zurück. :arrow:

Es gab und gibt bei dieser Linie eine Menge Probleme.
Ob das Brandenburger Tor die Bauarbeiten wirklich dauerhaft überlebt weiß man noch nicht.
Das Grundwasser wurde vereist, weil abpumpen alleine die Probleme nicht gelöst hätte. Die Gebäude rundherum um den Platz inkl. der S-Bahn hätten Schaden nehmen können.
Wenn man die U-Bahn jetzt weiter baut muss die kreuzende U-Bahn unter der Friedrichstraße angepasst bzw. mindestens grundsaniert werden. Da dieser aber evtl. in Höhe der Leipziger Straße noch eine unterirdische Straßenbahnkreuzung bekommen soll (früher war die Leipziger Straße schön breit, vier-spurig mit Mittelstreifen, genau so hat man sie dann auch bis zum Potsdamer Platz inkl. Straßenbahnschienen weiter gebaut, DANACH hat man die Leipziger Straße an der Kreuzung Friedrichstraße auf eine Provinzstraßenbreite verschmälert, jetzt passt die Straßenbahn überirdisch da nicht mehr lang) wird es entsprechende Probleme an der Friedrichstraße geben.
Als nächstes stünde eine Unterquerung der Spree an, danach muss man unter der jetzigen Grünfläche und damit unter der künftigen Baugrube für das Stadtschloss durch (der Tunnel muss dann später die Bauarbeiten des Schlosses aushalten). Erst dann kann die Linie vorm Roten Rathaus an die bereits vorhandene Linie nach Hönow angebunden werden, wobei vorm Roten Rathaus nur wenig Bauarbeiten notwendig werden, da darunter bereits der Bereitsstellungsraum für die Züge verbaut ist.

Grundwasser ist in Berlin grundsätzlich überall ein Problem, genauso wie der Sandboden (deshalb die Vereisung, da trockener loser Sand bekanntlich sehr gerne rieselt) und die netten Findlinge. Die hoch bezahlten Stadtplaner bezeichnen dieses gerne als "unvorhergesehene" Baugrundprobleme oder so ähnlich, der normale DDR-Ost-Berliner Viertklässler kennt dieses angeblich unvorhergesehene Problem als "Sander", welcher aus einer der Eiszeiten stammt und an den sich südlich Berlins die Urstromtäler (Erkner, Müggelsee, Wannsee, Spreewald etc.) anschließen. In diesem Sander ist eben viel Sand (man staune) und eben nette Hartsteinbrocken aus dem hohen Norden (sogenannte Findlinge), gegen welche die normalen Tunnelbohrmaschinen meistens ziemlich wehrlos sind. Diese "unvorhergesehenen" Probleme haben auch schon ordentlich zur Verteuerung und zeitlichen Verzögerung des Hauptbahnhofes beigetragen, der Sand wiederum hat damals sowohl den Bau des Palast der Republik als auch dessen Abriss und die Bauplanung des Schlosses beeinflusst, da man zumindest in diesem Fall auf dieses "unvorhergesehene" Problem achten muss, damit nicht der benachbarte Dom einstürzt. Daher ist der heutige Untergrund der grünen Wiese auch nicht einfacher unspektakulärer Boden sondern wurde in einem aufwändigen Verfahren während des Palastabrisses eingespült. Dieser nunmehr halbwegs lockere Sand muss für den U-Bahn-Bau kräftig verdichtet werden, da anderenfalls die Bohrmaschine im nach rieselnden Sand begraben werden würde. Auch hierbei ist natürlich das Grundwasser zu beachten, welches sich auf Grund der naheliegenden Spree (die fließt nun mal unmittelbar daneben lang) nicht so einfach absenken lassen kann.
Gebaut wird das ganze dabei hauptsächlich für die lieben Touristen (warum weiß aber kein Mensch, da man dann ja nix mehr sieht, aber vielleicht ist das gerade der Grund), die Berliner nutzen seit Jahrzehnten die parallel verlaufende S-Bahn, die oben herumfahrenden Busse und die drum herum fahrenden Straßenbahnlinien.

Achja, auch extra für die Touristen wird die Reichstagskuppel wegen Reinigungsarbeiten >>click<< in dieser Woche bis 30. Juli 2010 (also wieder mitten in den Ferien) gesperrt. Leider konnte man dieses wohl bei der letzten mehrtägigen Sperrung vor wenigen Tagen (wegen Bundeswehrgelöbnis) irgendwie nicht mit unter bringen. So aber werden die Touristen von dem anstrengenden Aufstieg in die Kuppel befreit, sie können diese Zeit sinnvoller verbringen. Dieses Zeitkonzept ist dermaßen erfolgreich, dass es schon die letzten Jahre so durchgeführt wurde und wohl auch so lange so bleibt, wie die Reichstagskuppel nicht zusammen bricht (etwas, was nach dem Stand der heutigen Bauarbeiten an öffentlichen Gebäuden eigentlich schon längst hätte passieren müssen).
:ironie:

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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 26.07.2010, 17:43 
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vor genau nem jahr war ich in berlin und sie haben kuppelgeputzt die affen :mecker:

zu dem u-bahn gebaue sag ich ma weiter nix... soooviel dummheit,das muss ja scho wehtun eigtl... :asdf:

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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 26.07.2010, 18:45 
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kaugummi hat geschrieben:
war die kanzlerubahn nicht auch die, wo es ewig probleme mit dem grundwasser gab/gibt? :?
Nachtrag: Was meinst du, woher die Flecken an der Decke da auf dem Bild stammen? [quote="BZ Berlin"]An mehreren Stellen löste sich die Farbschicht von der Decke, Wasser- und Rostflecken sind deutlich zu erkennen.

Quelle und mehr: BZ Berlin Und wenn das nach einem Jahr schon rostet kann man erahnen, was da für Mistforkenstahl verbaut wurde und dass die Tunneldecke eigentlich schon wieder saniert werden müsste.

Aber vor einem Jahr hattest du doch dann wenigstens die Gelegenheit des (damals noch für einmalig gehaltene) Erlebnisses der Abenteuerfahrten mit der Berliner S-Bahn. :lol: Dieses Jahr wäre höchstens die Anreise mit einem Saunazug gewesen, denn die Klimaanlagen in de S-Bahnen bzw. die deshalb fest verschlossenen Fenster hatte man schon kurz nach deren Einführung dermaßen kritisiert (zu heiß, zu stickig, Kreislaufprobleme wegen Hitze und Sauerstoffmangel etc.), dass man doch wieder einige zu öffnende Fenster in die S-Bahnen eingebaut hat.

U-Bahn-Bau ist was feines. Deshalb wird das andauernd gemacht. Die U-Bahn-Linie nach Pankow, davon der überirdische Teil, wird jetzt bereits zum zweiten Male innerhalb relativ kurzer Zeit grundsaniert. Beim nächsten Mal müssen die dann alles neu bauen, weil Sandstrahlarbeiten irgendwann auch diese Stahlplatten durch hauen.
Parallel baut man auch an der Linie nach Hönow, dazu reißt man die Frankfurter Allee auf. Man könnte jetzt sagen "Na ist doch toll, da wird richtig geackert, und das eine beeiflusst ja das andere nicht" - najaaaaaaaaaa
Nebenher wird ja auch das Ostkreuz grundsaniert. Das war nun wirklich fällig. OK, da die direkte Schienenverbindung damit unterbrochen ist kann man während dieser Zeit kann man aus dem Südbezirken im Umkreis Treptow, Plänterwald und Co die Berliner Innenstadt nur noch mit Umsteigen erreichen. Wer sehr gut zu Fuß ist und sich sicher auf übervollen Treppen bewegen kann kann natürlich auch Ostkreuz direkt umsteigen. Dabei ist zu beachten, dass es eine Lücke und einen Höhenunterschied zwischen S-Bahn und Fernbahnhof (a dem die S-Bahn derzeit hält) gibt.
einige Ausweichvarianten:
Baumschulenweg - Südring (Neukölln) - Bundesplatz - langes Umsteigen in U-Bahn -Zoo.
Baumschulenweg - Neukölln - Umsteigen in U-Bahn - über Herrmannplatz zum Alexanderplatz
Baumschulenweg - Südring (Neukölln) - Herrmannstraße - Umsteigen in U-Bahn - Friedrichstraße
oder
Baumschulenweg - Treptow (Südring) - Ostkreuz - umsteigen am Fernbahnhof über Treppen und ggf. Umwege zu den unteren Bahnsteigen, es gibt keinerlei Rolltreppen oder Fahrstühle
Baumschulenweg - Treptow (Südring) - Frankfurter Allee - langes Umsteigen in U-Bahn (die allerdings im Moment nicht fährt)
Baumschulenweg - Treptow (Südring) - Schönhauser Allee - Umsteigen in die U-Bahn (die allerdings im Moment nicht fährt)
Baumschulenweg - Treptow (Südring) - Greifwalder Straße - Umsteigen in die Straßenbahn - ggf. später nochmal Umsteigen in eine andere Straßenbahn - Alexanderplatz
Baumschulenweg - Treptow (Südring) - Landberger Allee - Umsteigen in die Straßenbahn - ggf. später nochmal Umsteigen in eine andere Straßenbahn - Alexanderplatz
Die Straßenbahnen sind dabei allerdings sehr schnell sehr voll, halten relativ oft (dadurch lange Fahrzeiten, dauerndes Hin und Her Geschaukel, wer nicht mehr so gut zu Fuß ist hat da echt Probleme).
Muttern fährt seitdem komplett anders, sie gondelt erstmal mit nem Bus oder Straßenbahn (gleich ab Linienanfang und damit meistens Sitzplatz) nach Köpenick und steigt da in die S-Bahn Richtung Innenstadt um. Wenn allerdings die Arbeiten an der Südoststrecke Richtung Erkner in Köpenick und Karlshorst los gehen wird das auch zum Problem. Gleichzeitig sind weitere Bauarbeiten zur Komplettsanierung des Bahnhofs Schöneweide geplant, welcher sich eben auf der zweiten Südoststrecke Richtung Schönefeld & Königswusterhausen befindet. Die sonst als gegenseitige Umgehungsstrecken geltenden Verbindungen sind dann gleichzeitig dicht. Dann ist der Südosten komplett von der Innenstadtverbindung per S-Bahn abgeschnitten. :asdf:
Zur Erinnerung: In absehbarer Zeit soll ja der Großflughafen eingeweiht werden - und dieser ist u.a. per S-Bahn dann genau über die Südoststrecke Schöneweide - Treptow - Südring - Ostkreuz - Innenstadt bzw. Schöneweide - Neukölln - Südring angebunden. Auch die Flughafenostanbindung würde über die Südoststrecke über Köpenick - Karlshorst - Innenstadt laufen oder eben dann doch erstmal nicht. Der gesamte Verkehr vom Großflughafen muss dann also über die Strecke Südkreuz - Potsdamer Platz - Hauptbahnhof abgewickelt werden. Na das wird lustig. :applaus:

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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 01.08.2010, 16:08 
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kaugummi hat geschrieben:
na hoffentlich kommter mit der eisbärlady dann auch klar und hat ned so nen psychoschaden, dass das ned klappt. :roll:
Die beiden hatten sich ja richtig zum fressen gern hehe, jetzt aber ist Knut wieder alleine und Gianna wieder zu Hause (wie viele Häuslebauer erstmal auf einer Neubaubaustelle).
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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 01.08.2010, 19:11 
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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 02.08.2010, 00:04 
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kaugummi hat geschrieben:
kranke welt... :arrow:

Da muss ich DIr Recht geben, Wa so alles miy Knut gemacht wird . der arme Eisbaer.

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Ich bin nicht für das verantwortlich was Du denkst, nur für das was ich sage!!!
Ich heule niemals mit den Wölfen, rede anderen nicht nach dem Mund.
Ich habe meine eigene Meinung & darauf bestehe ich.
Wer damit nicht klar kommt, ist selber Schuld.

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 Betreff des Beitrags: Re: Berlin
BeitragVerfasst: 04.09.2010, 15:26 
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Neus Quartal, neues von der S(topp)-Bahn (oder auch S(tress)-Bahn, S(tör)-Bahn):
Nachdem selbst am letzten Augusttag der S-Bahn-Chef noch nicht sagen konnte, wie viele Züge denn ab September fahren können sollen ist inzwischen klar, dass die Zahl nicht weiter in Richtung Vollbetrieb geht - eher womöglich etwas zurück. Es gibt Lieferprobleme (wen wunderts) mit Bremsen, Rädern, Achsen und dem ganzen Kram. Außerdem sind die notwendigen Reparaturen aufwendiger als geplant (wundert auch niemanden). Dass das ganze unheimlich ins Geld geht wird schon gar nicht mehr betont, die Mehdornschen Einsparungen der letzten Jahre dürften ziemlich teuer werden.
Zu allem Unbill wird nun schon wieder ermittelt. Dabei geht es dieses Mal nicht um Achsen, Räder, Klimaanlagen oder dergleichen sondern um das Abfertigungssystem. Seit Beginn des Sparprogramms, dass Zugführer am Bahnhof aus ihrer Kabine raus hopsen, sich an den Zug stellen, die mehr als hundert Meter Zug entlang gucken und den Zug dann abfertigen (also Durchsagen über die Zuglautsprecher - an einigen Bahnhöfen schalten sich die Bahnhofsbrüllwürfel dazu, dann Türen zu, in die Kabine einsteigen und losfahren - und dabei keinen Überblick mehr haben, denn sooooo viel sieht man im Rückspiegel auch nicht) gibt es mit diesem System Probleme. Seit Anfang an wird gewarnt, die Passagiere sind skeptisch und wenig erfreut über die Abwesenheit von Personal. Aber die S-Bahn wollte die angeblich guten Erfahrungen der Berliner U-Bahn auch für sich umsetzen (also dreckige Bahnhöfe, Überfälle, Schlägereien, ratlose Passagiere, kleinere Unfälle aber ordentliche Kosteneinsparungen). Warum aber wird jetzt ermittelt? Ganz einfach, gestern hat es einen Todesfall gegeben.
Berliner Morgenpost hat geschrieben:
Das Eisenbahn-Bundesamt schließt ein technisches Versagen am Zug als Ursache für den tödlichen Unfall am S-Bahnhof Greifswalder Straße aus. Nun steht das Abfertigungssystem auf dem Bahnsteig im Fokus der Ermittlungen.
Im Fokus der Ermittler stehe nun unter anderem das Abfertigungsverfahren am Bahnhof. Wie berichtet war am Donnerstag ein 31-jähriger Mann in der Tür einer abfahrenden S-Bahn der Ringbahnlinie S41 eingeklemmt worden. Nach bisherigen Erkenntnissen geriet er dabei zwischen Zug und Bahnsteigkante und wurde hinter dem letzten Wagen ins Gleisbett geschleudert. ...
Der S-Bahn-Fahrer muss an den ZAT-Bahnhöfen (Zugabfertigung durch Triebfahrzeugführer) aus seinem Führerstand steigen, die Ein- und Aussteigenden beobachten und selbst entscheiden, wann er die Türen schließen und losfahren kann. Bei den auf der Ringbahn üblichen Sechs-Wagen-Zügen muss er dabei mehr als 110 Meter im Blick haben.

Quelle und mehr: Berliner Morgenpost
Es wird gefragt, warum Passagiere nicht sofort die Notbremse gezogen haben. Wenn das so einfach wäre. Die Notbremse gibt es immer nur auf einer Waggonseite neben den Türen. Ist der Zug leer steht nicht immer innen an jeder Tür ein Passagier, der den Unfall hätte sehen können. Ist der Zug voll, so kann der Unfallzeuge nicht mal eben auf die andere Seite rüber und am roten Griff ziehen - und bis ein Passagier gegenüber dieses auf Zuruf erledigt dauert es eine gewisse Zeit. Dazu kommt, dass es bei kleineren Problemen mit eingeklemmten Personen bereits dazu gekommen sein soll, dass sich nach der Notbremsung die Unfallperson los reißen und flüchten konnte, der Notbremsenbetätiger musste sich dann wegen Missbrauch der Sicherheitseinrichtung verantworten, wenn es nicht weitere Zeugen gab, welche zur Befragung vor Ort blieben.

Kleiner Nebeneffekt der Bahnhofspüersonalabwesenheit: Am Bahnhofsschild steht als Ziel des nächsten Zuges z.B. Grünau, am Zug steht dann Schönefeld. Der Zugführer soll also jetzt während der Zugeinfahrt die Bahnsteigkante beobachten, auf die Zugtechnik achten und so nebenher auch noch kontrollieren, ob das Zugziel am Bahnhof mit dem tatsächlichen Zugziel übereinstimmt (nicht immer ist der Fahrzielanzeiger des Bahnhofs dann von der Zugspitze aus für den Zugführer zu sehen). Diese Falschanzeigen sind inzwischen keine Seltenheitserscheinung mehr, bei fast jeder längeren Fahrt findet man an mindestens einem der Bahnhöfe entsprechend falsch angezeigte Ziele. Die Passagiere freuts (meistens weniger), lernen sie doch durch die falschen Richtungsangaben auch Berliner Gegenden kennen, wo sie sonst nicht hin gefahren wären. Allerdings kann dieser Ausflug teuer werden - wenn bei der Rückfahrt zum letzten regulären Bahnhof eine Fahrkartenkontrolle stattfindet und man keine neue Fahrkarte gelöst hat sondern mit der vorhandenen Fahrkarte verbotener weise auch wieder zurück fährt. Dass man dadurch auch etwas länger als geplant die Stadt Berlin besucht, weil man z.B. den Zug oder das Flugzeug verpasst (derartige Zugverirrungen können schon mal 20 Minuten Zeit kosten, wenn man das Aussteigen mit evtl. Bahnsteigwechsel sowie das Warten auf den Rückzug, die Rückfahrt, dann evtl. Bahnsteigwechsel und Warten auf den richtigen Zug, welcher in der Zwischenzeit natürlich gefahren ist, zusammen rechnet). Die Mehrkosten für das Umbuchen darf natürlich der Reisende selber tragen, da er für die durch die S-Bahn verschuldete Verspätung wohl keinen Beweis vorbringen kann. Die Deutsche Bahn hat (auch als Betreiber der Berliner S-Bahn) hier natürlich erhebliche Kostenvorteile durch das fehlende Bahnhofspersonal:
- Einsparung der Personalkosten des Bahnhofpersonals
- Mehreinnahmen durch zusätzliche Fahrkarten bzw. das Schwarzfahrerstrafgeld
- Mehreinnahmen durch neue Buchung des Reisezuges
Das alles durch die "Stärkung der Eigenverantwortung" der Passagiere. Ist das nicht alles herrlich? :applaus:

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